Fristlose Kündigung: Ihr Anwalt für Hamburg

Fristlose Kündigung – Ihr Anwalt Hamburg für Kündigungsschutz und Arbeitsrecht

Fristlos gekündigt? Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Kündigung sind nicht selten berechtigt! Aber welche Gründe rechtfertigen eine fristlose Kündigung? Welche Folgen – wie Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld – sind zu verschmerzen? Lesen Sie, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten. Und welche Handhabe sich eröffnet, falls Sie sich entscheiden, sich gegen Ihre Kündigung zu wehren.

Fristlose Kündigung – Definition

Fristlose Kündigung: Ist sie wirksam, beendet sie das Arbeitsverhältnis zu sofort – ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Ist schon reguläre Kündigung ein Einschnitt, wird eine fristlose Kündigung als umso belastender erlebt. Nicht zuletzt, weil der Zeitpuffer zum Finden eines neuen Jobs entfällt. Eine außerordentliche Situation, weshalb jede fristlose Kündigung eine außerordentliche Kündigung ist. Aber nicht jede außerordentliche auch fristlos, z. B. dort, wo ein Arbeitgeber die Kündigung aus betriebsbedingten Gründen, aber unter Einhaltung gesetzlicher Kündigungsfrist ausspricht.

Fristlose Kündigung – Voraussetzungen

Keine fristlose Kündigung ohne wichtigen Grund gem. § 626 ein Abs. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)! Schwerwiegend genug, dass es dem Kündigenden – in der Praxis zumeist dem Arbeitgeber – unzumutbar ist, das Arbeitsverhältnis im Rahmen regulärer Kündigungsfrist – bzw. bis zum Vertragsende bei befristet Beschäftigten – fortzuführen. Potenzielle Gründe für fristlose Kündigungen? So zahlreich wie vielfältig: Vermögensdelikte wie Diebstahl oder Unterschlagung, Beleidigungen, tätliche Angriffe oder sexuelle Belästigung von Kollegen oder Kunden zählen genauso dazu wie Arbeitszeitbetrug oder auch Vortäuschen von Arbeitsunfähigkeit. Aber auch als Arbeitnehmer können Sie zum Mittel der fristlosen Kündigung greifen – etwa, wenn Ihr Arbeitgeber mit Zahlungen erheblich im Rückstand ist.

Anwalt Kündigungsschutz Hamburg prüft: Kündigung wirksam?

Damit eine fristlose Kündigung wirksam ist, müssen a l l e der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, ist die fristlose Kündigung unwirksam.

  • Erheblicher Pflichtverstoß oder der dringende Verdacht, dass ein schwerer Verstoß gegen arbeitsvertragliche Pflichten vorliegt,
  • Rechtswidriger Pflichtverstoß, also ein Verstoß ohne rechtfertigende Umstände, schuldhaft begangen, was Vorsatz oder Fahrlässigkeit einschließt,
  • So genanntes milderes Mittel wie z. B. Abmahnung, ordentliche Kündigung oder Versetzung (mit der Aussicht, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen) sind ausgeschlossen. Nur dann ist eine sofortige Beendigung des Arbeitsvertrages verhältnismäßig,
  • im Rahmen der Interessenabwägung überwiegt das Interesse des Kündigenden an einem sofortigen Ende des Arbeitsverhältnis,
  • Gem. § 626 Abs. 1 BGB ist eine Kündigung innerhalb von zwei Wochen zu erklären – und zwar nachdem der Kündigende Kenntnis sämtlicher Umstände hat, die für die Kündigung wichtig sind.

Anwalt Kündigungsschutz Hamburg rät: Frist beachten!

Sie möchten sich mithilfe von Anwalt Hamburg Arbeitsrecht aktiv gegen Ihre fristlose Kündigung wehren. Was ist Ziel Ihrer Kündigungsschutzklage? Möchten Sie weiter beschäftigt werden? Oder eine Abfindung erreichen? Immer ist umgehend zu handeln, sprich, die kurze Frist von drei Wochen nach Zugang der Kündigung zu wahren (§ 4 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) und § 13 Abs.1 Satz 2 KSchG). Falls Sie diese Frist versäumen, wird unwiderlegbar vermutet, dass a) ein wichtiger Grund für die Kündigung vorliegt und Ihr Arbeitgeber die genannte Zweiwochenfrist nach § 626 Abs.2 BGB bzw. § 7 KSchG eingehalten hat.

Kündigungsschutzklage – mit Ihrem Anwalt Arbeitsrecht Hamburg

Wie hoch ist das Risiko einer Kündigungsschutzklage? Gering, wenn Sie rechtsschutzversichert sind oder Ihnen Beratungshilfe bzw. Prozesskostenhilfe oder gewerkschaftlicher Rechtsschutz zusteht. Die Chancen überwiegen – wie die potenzielle Aussicht auf ein Austrittsdatum zum Monatsende, ein akzeptables Zeugnis, eine Abfindung und einen Vergleich. Nehmen Sie die fristlose Kündigung dagegen stillschweigend hin, droht Ihnen eine zwölfwöchige Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Denn die Agentur für Arbeit geht davon aus, dass Sie die Lösung Ihres Beschäftigungsverhältnis durch Pflichtverstoß selbst verschuldet haben.

Fristlose Kündigung: Jetzt handeln, Anwalt Kündigungsschutz Kai Lange & Team beauftragen

Zu Unrecht fristlos gekündigt? Ihr Anwalt Hamburg für Kündigungsschutz unterstützt Sie dabei, sich gegen eine fristlose Kündigung zur Wehr zu setzen. Zwar können wir Ihnen keine Erfolgsgarantien geben. Aber Sie sehr wohl zu den Erfolgsaussichten in Ihrem speziellen Fall beraten! Ihre Kanzlei für Arbeitsrecht Hamburg konzentriert sich explizit die Arbeitnehmerseite. Die Zeit drängt, weil die Kündigung bereits ausgesprochen ist? Dann bearbeitet Anwalt Kündigungsschutz Hamburg Ihre Anfrage bevorzugt. Nutzen Sie gern unser Formular – so können wir anhand erster Informationen Ihr Anliegen besser einschätzen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf, auch kurzfristig – für Ihre persönliche, kostenlose Erstberatung.

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