Sonstiges – Mutterschutz, Zeitarbeit ua

WEITERE BERATUNGSFELDER

Auch in allen andere Bereichen des Arbeitsrechts stehen Ihnen die Anwälte der Kanzlei LR Rechtsanwälte zur Seite!

Aufgrund der besonderen Expertise der Rechtsanwälte Kai Lange und Armin Scheugenpflug im Insolvenzrecht können auch Spezialprobleme aus dem Insolvenzarbeitsrecht bearbeitet werden. Sollte Ihr Arbeitgeber einen Insolvenzantrag gestellt haben oder gar der Insolvenzverwalter bereits im Haus sein, lassen Sie Ihre Ansprüche und Rechte durch uns prüfen und ggf. für Sie durchsetzen.

Als Arbeitnehmer eines insolventen Betriebes sind Ihre Rechte nicht auf Eis gelegt. Ihren Lohn erhalten Sie über das Insolvenzgeld, Ihre Überstunden muss eventuell der Insolvenzverwalter bezahlen und Ihr Urlaubsanspruch ist nicht weg! Auch können Sie nicht einfach so gekündigt oder von der Arbeitsleistung einfach freigestellt werden. Sollten Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis nicht mehr erfüllt werden können, werden wir Sie bei der Anmeldung Ihrer Ansprüche zur Insolvenztabelle unterstützen und gewährleisten, dass Sie Ihre Insolvenzquote auch erhalten.

SIE SIND ZEITARBEITNEHMER?

Aufgrund des neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) sind viele neue Rechte und Ansprüche für Zeitarbeitnehmer gesetzlich verankert worden. Jedem Zeitarbeitnehmer muss beispielsweise konkret mitgeteilt werden, wann er wo zu welcher Tätigkeit überlassen wird. Viele Entleiherbetriebe und Personaldienstleister sind noch nicht auf dem aktuellen Rechtsstand und missachten die Neuregelungen, die seit dem 01.04.2017 gelten. Überlassungshöchstdauer, Equal-pay und das Verbot des Kettenverleihs sind nur Beispiele für die umfangreichen Neuerungen.

AUCH ELTERNZEIT UND MUTTERSCHUTZ SIND KEINE FREMDEN THEMEN FÜR UNS!

Viele wissen, dass man während der Elternzeit bis zu 30 Stunden/Woche auf Teilzeit arbeiten darf- und das nicht nur beim „alten“ Arbeitgeber. Was aber oftmals übersehen oder vergessen wird: Ist die Elternzeit vorbei, ist auch automatisch die Teilzeit vorbei! Wie man dem vorbeugen kann und wann man handeln sollte, können wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch erklären.

Das Mutterschutzgesetz wurde reformiert, teilweise ist das neue MuSchG schon 2017 in Kraft getreten. Dies sind einige der Änderungen beim Mutterschutz ab Januar 2018: Eine verlängerte Schutzfrist von 8 auf 12 Wochen verlängert, wenn eine Frau ein Kind mit Behinderung zur Welt bringt. Das MuSchG gilt künftig u.a. auch für Frauen in betrieblicher Berufsbildung, Praktikantinnen im Sinne von § 26 des BBiG und unter bestimmten Voraussetzungen auch für Schülerinnen und Studentinnen. Außerdem sollen Arbeitgeber künftig für jeden Arbeitsplatz eine anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung vornehmen. Jeder Arbeitsplatz soll daraufhin überprüft werden, ob hier besondere Schutzbedürfnisse für schwangere oder stillende Frauen bestehen.

Als weitere Änderung sieht das Gesetz ein allgemeines Beschäftigungsverbot für werdende Mütter vor, die Arbeiten in einem vorgegebenen Zeittempo erledigen sollen. Die aktuell geltenden Regelungen schließen die Beschäftigung von Schwangeren nur für Fließband- und Akkordarbeit aus und erlauben somit das Arbeiten in einem langsamen vorgegebenen Zeittakt.

BETRIEBSRAT?

Herr Rechtsanwalt Armin Scheugenpflug hat besondere Erfahrungen im Kollektivarbeitsrecht, so dass sich auch Betriebsratsgremien beraten und vertreten lassen können. Er hat bereits Betriebsräte bei Betriebsänderungen beraten sowie Verhandlungen von Betriebsvereinbarungen sowie Interessenausgleichs- und Sozialplanverfahren begleitet. Sollte der Arbeitgeber Ihre Mitbestimmungsrechte als Betriebsrat nicht achten oder möchten Sie als Gremium eine Inhouse-Schulung, setzen Sie sich mit uns in Verbindung und wir kümmern uns um Ihr Anliegen!